Seit 20 Jahren ist Agnes Baltensperger eine treue Teilnehmerin an der Belalp-Hexenabfahrt. Mittlerweile könnte sie mit den gewonnen Medaillen eine ganze Wand tapezieren.
Agnes Baltensperger, seit 1992 haben Sie insgesamt 13 Medaillen an der Belalp Hexe gewonnen. Welches war der schönste Moment in diesen ganzen Jahren?
Ich wusste nicht, dass es 13 Medaillen sind! Der schönste Moment war sicherlich, als ich als Flachländerin die erste Medaille entgegennehmen durfte. Später dann der erste Sieg war sicher noch schöner.
Warum liegt Ihnen die Strecke so gut?
In den ersten Jahren hatte ich ehrlich gesagt Angst vor der Strecke. Vor allem vor dem oberen Teilstück. Mit den Jahren (man kennt die Strecke sehr gut) ist Respekt daraus geworden. Mir gefällt eigentlich das oberste Stück sehr gut. Meine Stärke ist aber sicherlich, wenn das Rennen bis nach Blatten geht. Dann kommt bei mir das Durchstehungsvermögen zum Zug (Kopfsache).
Wie sieht die Unterstützung innerhalb des Teams aus?
Meistens sind wir vier bis sechs Rennläufer. Leider bin ich auch häufig die einzige Frau im Team. Wir haben es unter uns sehr gut. Wir feuern uns gemeinsam an und geben untereinander Tipps, wie die eine oder andere Kurve besser gefahren werden kann. Aber auch neben der Piste stimmt es untereinander total! Seit diesem Jahr ist auch noch eine 6er-Hexengruppe vom Skiclub Altbach dabei. Die Altbach-Hexen hatten solchen Spass, dass sie auch im 2010 wieder dabei sein werden.
Was sind die Ziele für die Belalp Hexe 2010?
Ich möchte gut vorbereitet an der Hexenabfahrt 2010 teilnehmen. Viel Spass dabei haben und wenn dann noch ein guter Rang dabei raus kommt, bin ich sicherlich überglücklich.
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